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Der sibirische Petőfi Mythos und seine Hintergründe

Petöfi Sándor

Foto: Gábor Egressy?: Portrait von Sándor Petőfi (Daguerrotypie, 1844 oder 1845) Reproduktion der ursprünglichen Daguerrotypie von Károly Escher.

 

Wissenschaftlicher Vortrag (in ungarischer Sprache!)
3. November, 19 Uhr
Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4)

Vortragender: Historiker Prof. Dr. Róbert Hermann (Reformierte Gáspár-Károli-Universität – Militärhistorisches Museum und Institut)

Die ungarische Volksmeinung beschäftigt seit dem Sommer 1849 die Frage, wie und wann Sándor Petőfi – einer der größten Dichter des 19. Jahrhunderts –  (wirklich) gestorben ist. Der Großteil der Historiker und Literaturhistoriker sind der Meinung, dass der Dichter am 31. Juli 1849 in der Segesvárer Schlacht zum Heldentod gekommen sei. Dies belegen auch die Berichte der Zeitzeugen, sowie die einfache Tatsache, dass über den Dichter seit 31. Juli 1849 keine verwertbaren Daten mehr aufgefunden wurden. Dem widersprechend existiert die Meinung, Petőfi sei während der Schlacht nicht gefallen, sondern schwer verletzt als Kriegsgefangener von russischen Truppen nach Sibirien verschleppt worden. 1985 hat diese Version wieder eine größere öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, woraufhin 1989 eine "wissenschaftlich nicht bewertbare" Expedition berichtete, die Überreste des Dichters in Barguzin gefunden zu haben. Der Vortrag versucht der Frage nachzugehen, ob der sibirische Petőfi Mythos auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht und untersucht die tatsächlichen Fakten der letzten Tage Sándor Petőfis.

Eine Veranstaltung des Instituts für Ungarische Geschichtsforschung in Wien.

 

 

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