Ferenc Martyn (1899-1986) nahm eine herausragende Rolle in der ungarischen Kunstgeschichte ein, denn vor dem Zweiten Weltkrieg, nach seiner Heimkehr aus Paris wurde er zum Vermittler der westeuropäischen Avantgarde, zum Begründer der abstrakt-surrealistischen Schule sowohl durch sein Wirken in der Gruppe der Europäischen Schule als auch durch seine Lehrtätigkeit in Pécs. Aus diesem Grund ist eine Annäherung an seine Kunst ohne die Betrachtung seiner Tätigkeiten während der Pariser Jahre, vor allem aber ohne seinen Bezug zur Abstraktion nicht möglich. In der Ausstellung sind alle drei Techniken der Pariser Abstraktion vertreten: Ölgemälde, Zeichnungen mit Rötel und Aquarelle.

Kuratorin der Ausstellung: Flóra Mészáros

Datum: Mittwoch, der 28. März 2018, 19:00 Uhr
Ort: Collegium Hungaricum Wien (1020 Wien, Hollandstraße 4)

Grußworte: S. E. Dr. János Perényi, Botschafter von Ungarn in der Republik Österreich

Zur Ausstellung spricht: Dr. Alexandre Klee, Kunsthistoriker, Kurator der Ausstellung „Klimt ist nicht das Ende. Aufbruch in Mitteleuropa“ im Belvedere

Rede des Kurators: Dr. Mészáros Flóra, Kuratorin der Ausstellung

Danksagung: Direktorin Mag. Mária Molnár, Balassi Institut – Collegium Hungaricum Wien

Einladung Martyn-Ausstellung


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