MADONNEN IM HERBSTLICHEN LAUBFALL - feierliche Eröffnung der Ausstellung von István SZENTANDRÁSSY

 

Grußworte: Anzelm BÁRÁNY, Direktor des Collegium Hungaricum und Zoltán BALOG, Minister a.D., Sonderbotschafter des Ministerpräsidenten von Ungarn 

Führung: István SZENTANDRÁSSY - Fragmente aus dem Leben eines Malers 

 

11.09 | 19:00 | Collegium Hungaricum Wien (1020 Wien, Hollandstraße 4)

 

Der Eintritt ist frei! 

Das Programm wurde vom ungarischen Nationalen Kulturfonds unterstützt. 

István Szentandrássy (Budapest, 26. August 1957*) ist ein ungarischer Maler mit Roma-Herkunft und wurde mit der höchsten ungarischen Auszeichnung, dem Kossuth-Preis ausgezeichnet. Er wuchs in staatlicher Obhut auf. Seine Begabung für Malerei wurde in einem Kunstferienlager in Csapi erkannt, wo er Tamás Péli kennenlernte, der später sein Meister wurde. Seine besten Freunde sind unter anderem József Choli Daróczi, Pál Ruva Farkas, József Hontalan Kovács, Jenő Zsigó und Tivadar Fátyol. Er hat zwei Kinder, Dávid István und Szerafina Zsuzsika. 

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Die Ausstellung präsentiert vorwiegend sakrale Gemälde. Bei den Bildern zeigt sich die Liebe zur Literatur: Zu den bedeutendsten Arbeiten des Künstlers gehört die hier ausgestellte Gemäldereihe, die mit ikonartiger Stilisierung geschaffene Madonna-Bilder enthält. Als Inspirationsquelle für diese Gemäldereihe diente der Gedichtzyklus „Zigeunerromanzen“ vom genialen spanischen Dichter Federico García Lorca. Die ungarische Übersetzung der Gedichte ist dem ungarischen „Dichterfürsten” László Nagy zu verdanken, der „Lorcas würdiger Gleichgesinnter war”, sodass sie die harmonische künstlerische Arbeit ermöglicht hatte. Überdies können die BesucherInnen auch die Bearbeitungen Francois Villons Meisterstücke begegnen – Szentandrássy traf eine Auswahl aus den zwanzig Gedichten „Des Großen Testaments”, die er dann malte. Der Umdichtung kommt auch hier eine hervorgehobene Rolle zu – Szentandrássy malte die Kunstwerke anhand der wunderschönen authentischen Übersetzung von György Faludy. „Die Ausstellung ist eine Reihe von sakralen Gesprächen mit Gott und die Offenbarung meines Glaubens bzw. meiner Liebe zu meinen Kindern und zum Sakrament der Kunst” – formuliert Szentandrássy.

 

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