Die Diplomatische Akademie Wien, das Collegium Hungaricum Wien und die Botschaft von Ungarn in Wien laden zur Podiumsdiskussion Mitteleuropa - 30 Years After ein.

Grußworte: Dr. Andor Nagy, Botschafter von Ungarn in Österreich 

Teilnehmer: Emil Brix, Csaba Kiss G. 

Moderation: Christian Ultsch 

Im Anschluss findet ein kleiner Umtrunk statt.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  bis zum 3. November 2019 erforderlich.

6. November 2019 | 19:00

Botschaft von Ungarn in Wien (1010 Wien, Bankgasse 4)

1986 erschien das Buch Projekt Mitteleuropa von Erhard Busek und Emil Brix. 30 Jahre später folgte das nächste: Mitteleuropa revisited. Warum Europas Zukunft in Mitteleuropa entschieden wird. Wo aber ist dieses Mitteleuropa? Wo sind seine Grenzen? Wie positioniert es sich in der neuen Weltordnung? War Mitteleuropa nur ein taktischer Fluchtweg aus der geopolitischen Gefangenschaft oder eine Schicksals- und Wertegemeinschaft? Ist die V4-Zusammenarbeit nur eine oberflächliche und verletzliche Interessenheirat oder eine solidarische Gemeinschaft mit politischer, wirtschaftlicher und kultureller Kohäsion? Mitteleuropa macht wieder Schlagzeilen und löst heftige Diskussionen aus. Ist es ein rechtsstaatliches Sorgenkind oder ein identitätsbewusster Musterschüler? Ein armer Vetter oder ein Wachstumsmotor? Eine Erfolgsgeschichte oder eine innere Opposition der EU? Ein Bollwerk oder eine Achillesferse des Westens? Zwei überzeugte (Mittel)Europäer debattieren über die Lehren der Vergangenheit und Chancen der Zukunft der Region.

Emil Brix, Jahrgang 1956, Generalkonsul in Krakau, Direktor des Österreichischen Kulturinstituts in London, Leiter der Kulturpolitischen Sektion im Außenministerium, Botschafter in London und Moskau, seit 2017 Direktor der Diplomatischen Akademie Wien.

Csaba Kiss G., Jahrgang 1945, Kulturhistoriker und Essayist, Teilnehmer des antikommunistischen Widerstandes, Gründungsvater, Vizepräsident und Sprecher von MDF, der führenden Kraft der Opposition in den späten 80er Jahren, Direktor des Instituts für Zentraleuropa (1992-95), Professor an Universitäten in Budapest, Berlin, Zagreb, Prag und Warschau. Er spricht Deutsch, Polnisch, Slowakisch und Kroatisch. 

Christian Ultsch, Jahrgang 1969, Chefredakteur, Die Presse am Sonntag, Ressortleiter Außenpolitik, Die Presse. 

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