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Institut für Ungarische Geschichtsforschung in Wien

Ungarn geriet während seiner tausendjährigen Geschichte des Öfteren in eine schwierige Situation. Den Ersten Weltkrieg beendete das Land unter den Verliererstaaten, als Teil eines zerfallenden Reiches. Nach dem Trauma der Räterepublik und des Friedensvertrags von Trianon dachte kaum jemand, dass Ungarn in naher Zukunft für Europa und den Rest der Welt noch interessant werden könnte. Doch die darauffolgenden 21 „friedlichen" Jahre (1920-1941) dementierten die Meinung der Skeptiker. Die ungarische Wissenschaft und Kunst erlebten in dieser Zeit einen enormen Aufschwung. Dazu bedurfte es einer Persönlichkeit wie Kultusminister Kunó Klebelsberg, der sowohl die Vision als auch die Kraft besaß, das ungarische Bildungswesen, Kultur und Wissenschaft neu aufzubauen. Das 2000-2001 wiederhergestellte Institut für Ungarische Geschichtsforschung in Wien ist bestrebt, Kunó Klebelsberg für seine Verdienste und Errungenschaften die gebührende Anerkennung zu zollen.


Die wichtigsten Zielsetzungen des Instituts für Ungarische Geschichtsforschung:
Das Institut kann nur dann als wissenschaftliche Werkstätte fungieren, wenn unter seinen Fittichen Wissenschaftler tätig sind. Im Balassi Institut – Collegium Hungaricum Wien können Forscher und Wissenschaftler aus Ungarn jährlich bis zu 120 Monaten verbringen. Das Institut erachtet es als sehr wichtig, dass alle Stipendiaten, in welchem Wissenschaftsbereich immer sie tätig sein mögen, aufgrund eines abgestimmten wissenschaftlichen Konzepts Zugang ins Institut für Ungarische Geschichtsforschung erhalten.
Das Institut für Ungarische Geschichtsforschung pflegt intensive Beziehungen zu ungarischen Universitäten und zur Universität Wien. Es fördert Projekte, die für Universitäten in Ungarn und dem Ausland attraktive Forschungsperspektiven bieten. Das Institut ist bestrebt, sein Kontaktnetz zu heimischen und ausländischen Forschungsstätten zu erweitern, sich deren Forschungsprojekten anzuschließen und mit ihnen gemeinsame Programme auszuarbeiten. In vom Institut gemanagten Projekten wird auch auf die Nachbetreuung Wert gelegt.
Das Institut erachtet es als wichtig, gute Beziehungen zu den Organisationen ungarischer Emigranten, Journalisten, Künstler und Denker auszubauen und zu pflegen, ihre Erfahrungen und ihr Kontaktnetz jüngeren Generationen zugänglich zu machen.
Durch die wohlüberlegte „Aufbauarbeit" des Instituts für Ungarische Geschichtsforschung in Wien soll es wieder möglich sein, wissenschaftliche Leistungen hervorzubringen wie einst jene von András Alföldi, Jolán Balogh, István Genthon, Anna Zádor, Sándor Domanovszky, István Hajnal, Dénes Jánossy, József Deér, Kálmán Benda, Elemér Mályusz und Domokos Kosáry.

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